Organischen Halogenverbindungen

Der Bereich der organischen Halogenverbindungen umfasst einige Tausend Einzelsubstanzen. Alle diese Einzelsubstanzen enthalten Chlor, Brom oder Jod. Eine Untersuchung auf alle diese Einzelsubstanzen ist faktisch unmöglich. In der Umweltanalytik setzen sich deshalb zunehmend Verfahren durch, die diese Stoffgruppe als Summe erfassen. Einige dieser Verfahren sind mittlerweile genormt und finden sich in Verwaltungsvorschriften wieder (AOX/EOX).

Analyseprinzipien

Für die Bestimmung von organischen Halogenen in Textilien bzw. Kosmetika haben wir unterschiedliche Verfahren zur Probenvorbereitung entwickelt. Bei Textilien findet eine heiße Extraktion im Soxhlet mit Reinstwasser, bei Kosmetika eine Eluation mit Ethylacetat (alternativ Wasserdampfdestillation) statt. Die Nachweisgrenzen liegen bei 0,5 bzw. 2 mg/kg. Diese Verfahren setzen wir seit 20 Jahren erfolgreich für die Bestimmung von organischen Halogenen ein.

Vorteile des Verfahrens

Es wird die gesamte Stoffgruppe der organischen Halogenverbindungen erfasst. Eine aufwendige Einzelstoffanalyse ist nicht notwendig. Es ergeben sich kurze Analysezeiten. Mögliche Ursachen für den Eintrag:

  • Textilien: Farbstoffe, Courier, Chlorbereiche, Wäsche mit chloraktiven Substanzen, halogenierte Pestizide
  • Kosmetika: Farbstoffe, Tenside, Parfüme, etherische Öle, Konservierungsmittel, Lösungsmittel

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Über uns

Unser Labor ist von der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat uns für die Untersuchung von Schwermetallen mittels ICP-MS GMP-Zertifiziert.

Kontakt
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